Import und Export spielen für unsere heutige Wirtschaft eine ungemein große Rolle. Grundlegend treten hier aber mittlerweile keine gravierenden Problematiken mehr auf – vor allem dann nicht, wenn die Waren innerhalb von Europa importiert werden. Etwas kniffliger ist es aber nach wie vor, wenn man Waren aus einem Land importieren will, das der EU nicht angehört. Bestes Beispiel hierfür ist Asien. Denn hier fallen meistens nicht nur höhere Versandkosten an. Es muss noch sehr viel mehr beachtet werden
Import aus Asien
Möchte man Waren aus Asien importieren, wird es leider etwas kompliziert. Jedenfalls, wenn man den Importvorgang mit anderen Nicht-EU-Ländern vergleicht. Dennoch muss man nicht den Kopf in den Sand stecken. Grundlegend gilt: Neben den höheren Versandkosten, die anfallen werden, kommen hier noch der Zoll und die gesonderte Einfuhrsteuer ins Spiel. Sonderfall: Beträgt der Warenwert aktuell weniger als 22 EUR exklusive der Versandkosten, müssen weder Zoll- noch Einfuhrumsatzsteuer bezahlt werden. Ähnlich sieht es mit Geschenken aus. Diese sind, in gesonderten Einzelfällen, bis zu einem Wert von 45 EUR zoll- und einfuhrsteuerfrei. Meistens ist diese Regelung aber nur bei kleinen Bestellungen von Belang und richtet sich eher an einzelne Kunden als an deutsche Onlineshops und Co., die asiatische Waren anbieten wollen.
Probleme, Lieferzeiten und Unterschiede
Ebenfalls beachtet werden sollten natürlich immer die längeren Lieferzeiten. Zwei bis vier Wochen sind, bei einem reibungslosen Import von Asien nach Deutschland, absolut keine Seltenheit. Neben typischen Problemen, die beim Import von Waren aus Asien entstehen können, gibt es aber noch andere Dinge, die beachtet werden müssen. Zum Beispiel dürfen bestimmte Lebensmittel nur unter speziellen Umständen importiert werden – manchmal benötigt man hierfür eine gesonderte Lizenz. Händler können diese aber meistens mehr oder weniger problemlos beim Zoll erwirken.


